Lange Spaziergänge mit Hund

Lange Spaziergänge im Sommer

Sie ist da! Die schöne Zeit für aufregende, erholsame, unterhaltsame und wunderbare Spaziergänge mit unserem Hund. Damit jeder einzelne Ausflug ein Genuss für Mensch und Tier wird, haben wir hier ein paar Tipps zusammengestellt.

 

Das Wetter

Zu kalt, zu nass, zu warm….jeder Hund ist anders und darauf nehmen wir natürlich gerne Rücksicht. Fast alles können wir mit der richtigen Ausrüstung ausgleichen! Friert unser Hund leicht, können wir mit einer gut sitzenden Hundejacke dafür sorgen, dass sich unsere Fellnase sofort wieder wohlfühlt. Das gilt auch bei Nässe. Wird es warm, sollten wir die Ausflüge in die Wälder verlegen, um dem Hund möglichst viel Schatten zu gönnen. Das ist übrigens auch für uns gesünder!

Wie lang dürfen Wanderstrecken mit Hund sein?

Achtung Überraschung! Wir können so lange mit einem Hund wandern, wie wir es schaffen. Die Voraussetzung ist aber, dass wir den Hund entlasten, wenn es ihm reicht. Nur keine falsche Scham! Hundewagen, ähnlich einem Kinderjogger, sind als drei- bis vierrädrige leicht zu schiebende Transportmittel perfekt für Hunde aller Größen. Der zusätzliche Gewinn: Solche Wagen bieten oft auch Taschen für Wasser, eine Decke und Jacken. Wichtig ist, dem Hund genug Zeit zu geben, sich daran zu gewöhnen. Das gelingt recht gut, wenn das Gefährt mit abmontierten Rädern (moderne Wagen verfügen über Schnellverschlüsse) vorerst in der Wohnung steht. Der Ausflug beginnt dann nach der Gewöhnung erst einmal zu Fuß. Erst wenn der Hund müde wird, kommt er in den Wagen. Die meisten Hunde gewöhnen sich schnell daran und schätzen die Ausflüge sehr. Trotzdem sollten wir darauf achten, dass der Hund nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist. Regelmäßige Pausen sind ebenfalls wichtig. Hier darf sich der Hund bewegen, sich lösen und bekommt Wasser angeboten. So können wir den ganzen Tag mit dem Hund unterwegs genießen.

Packtaschen?

Sportliche Hunde können auf moderaten Strecken Packtaschen tragen. Dabei sollten wir bedenken, dass der Hunderücken für zusätzliches Gewicht nicht gemacht ist. Leckerlies, eine Faltschale für Wasser und Kotbeutel kann ein gesunder Hund aber selbst tragen.

 

Woran erkenne ich, dass mein Hund nicht mehr kann?

Wenn er stehenbleibt und nicht weitergehen will? Stimmt, aber nicht nur. Es gibt Hunde, die hören nicht auf zu laufen und das birgt das Risiko, dass sie sich überfordern. Solche Hunde lassen sich leicht „entlarven“, wenn wir zwischendurch stehenbleiben und den Hund nicht beachten. Kommt der Hund an seine Grenze, wird er sich ablegen. Achtung: Sehr erfahrene und gesunde Langstreckenläufer unter den Hunden legen sich auch dann ab, wenn sie noch fit sind. Sie haben lediglich gelernt, mit ihren Kräften zu haushalten. Abgesehen davon: Ein Hund, der nur noch „hinterherschlurft“, hat keine Freude mehr am Spaziergang. Für ihn eignet sich der Hundewagen, damit er auch bei längeren Touren mitlaufen darf. Vorsicht geboten ist bei jungen Hunden, denn die sind längst nicht so belastbar, wie es scheinen kann. Hier sind wir noch mehr in der Verantwortung müssen dafür sorgen, dass der Hund nicht überfordert wird.

 

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