Da kommt ein Jogger - und jetzt?

Jogger

Wieso weichen die nicht aus? Können sie. Aber sie laufen für uns gut kalkulierbar normalerweise geradeaus. Unser Hund nicht. Im Sport gilt übrigens fast überall die Regel: Der Langsamere weicht aus. Wenn alle etwas Rücksicht nehmen, bricht sich aber niemand einen Zacken aus der Krone. Das bedeutet, dass wir den Hund heranrufen, ggf. anleinen und ebenso dürfen wir erwarten, dass der Jogger nicht etwa den Hund tritt, wenn der ihm doch vor die Füße springt, weil wir ihn zu spät gesehen haben.

Warum bleiben die nicht einfach stehen?

Das fragen viele Hundehalter, die Läufer auf den Wegen treffen. Die Antwort ist einfach: Es unterbricht den Laufrhythmus und stört letztendlich auch dem Konditionsaufbau. Vor allem wenn es öfter passiert. Es ist daher sportlich fair, den Hund heranzurufen, damit der Läufer nicht gefährdet wird, weil er über den Hund stolpert, im Ernstfall womöglich noch gebissen wird oder gezwungen wird, seinen Lauf zu unterbrechen, weil er um die Risiken weiß oder weil er Angst hat. Freilaufende Hunde sind übrigens das größte Ärgernis für Läufer. Häufige Beschwerden bei den Behörden führen zu verstärkten Kontrollen und letztendlich auch zu einer Erweiterung des Freilauf-Verbots! Deshalb: Seid nett zueinander.

 

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